Wie ich Ablenkungen vermeide

Die Autorin Kristen Eckstein beschreibt in einer sehr netten Geschichte, wie ein typischer Tag bei ihr aussehen würde wenn sie nicht aufpasst und Ablenkungen zulässt. Mich erinnert das an einen Spruch den wir hier gerne benutzen:“ Wir fangen gleich an!“

Ich zitiere frei aus dem Buch “Turn your content into a book in only 3 days” erschienen unter anderem bei Amazon, von mir frei übersetzt:

“Ablenkungen sind ein Fluch für jeden Autor. Mal sehen, ob die folgende Geschichte bei dir etwas zum klingen bringt. Es ist 9:00 Uhr am Morgen. Ich bin geduscht, angekleidet und bereit, einen ganzen Tag mit schreiben zu verbringen. Ich habe mir den Tag frei genommen, keine Verabredung getroffen, damit ich mich ganz und gar konzentrieren kann.
Mein Magen ist wohl gefüllt und mein Gehirn arbeitet. Ich starte meinen Computer und lade meine Textverarbeitung. Währenddessen fällt mein Blick auf einen Notizzettel auf meinem Schreibtisch: ‘Phil anrufen’! Mist! Hab ich total vergessen. Wollte ihn doch gestern anrufen. Da ich Versprechen gegenüber meinen Klienten wenn möglich stets einhalte, hole ich das sofort nach. Dauert doch nur 1 Minute.

Ein Gedanke unserer Unterhaltung bringt mich dazu, mal eben schnell den Browser zu öffnen, um etwas zu prüfen. Ja, da hab ich’s. Der Artikel ist aber auch wirklich interessant. Das wäre doch ein guter Post für meine Facebook Fan Page. Ich bin sicher, meine Fans werden es lieben. Gesagt, getan. Dauert doch nur 1 Minute.

Oh, guck mal, ich hab schon wieder 15 Nachrichten! Ich werd mal eben Kontakt mit diesen Leuten pflegen und die Nachrichten beantworten. Dann werde ich mich ganz bestimmt auf mein Schreiben konzentrieren können. Wow, ich hätte nie gedacht, dass sich eine Katze so verbiegen kann. Mist. Ich hab vergessen, meine Katze zu füttern. Ich gehe mal eben runter und füll’ ihren Fressnapf. Wahrscheinlich schiebt sie schon wieder Panik. Wenn ich schon mal unten bin, kann ich auch gleich mein Wasserglas neu füllen. Dann endlich, das weiß ich, werde ich nicht ganz auf mein Schreiben konzentrieren. Es dauert ja nur 1 Minute.

Aha, da liegt noch dieser Brief auf dem Küchentisch, der zur Post soll. Ich renn schnell raus zum Postkasten. Dauert ja nur 1 Minute.

Jetzt ja! Ich sitze wieder an einem Schreibtisch, an meinem Computer und bin bereit zu schreiben! Oh man, ich hab mein Wasser unten vergessen. Ich kann gar nicht glauben, dass ich schon ein ganzes Glas Wasser getrunken habe. Das erinnert mich, dass ich mal in dringend muss. Also geh ich runter ins Badezimmer im Wohnbereich wo ich auch mein Wasser hab stehen lassen. Es dauert ja nur 1 Minute.

Im Wohnzimmer sehe ich, dass die Kissen gerichtet werden müssten und die Fernbedienungen liegen auch nicht an ihrem Platz. Es dauert ja nur 1 Minute, dass eben in Ordnung zu bringen.

So ist das besser! Nun kann ich mich aufs Schreiben konzentrieren. Doch halt, mein Magen grummelt? Richtig, ich war so beschäftigt, dass ich vergessen habe, zu essen. Es ist schon Mittag. Ich werd mir schnell einen Salat machen und mit ins Büro nehmen.

O.k., nun bin ich bereit! Ich hab mich erfrischt, bin satt, und es ist erst 14:00 Uhr am Nachmittag.

Plötzlich erinnere ich mich, dass ich Su versprochen hatte, ihr heute noch diese Datei zusenden. Außerdem wäre es jetzt an der Zeit, meine Mails zu checken. Das hab ich heute noch gar nicht gemacht. Dauert doch nur 1 Minute.

Die Mails sind alle beantwortet, nun kann ich mich konzentrieren. Wow, hab ich schon wieder ein ganzes Glas Wasser getrunken? Denke, ich sollte runtergehen und mir ein neues Glas holen. Es dauert doch nur 1 Minute! …“

… Na, wieder erkannt?

Ich jedenfalls kenne solche Tage an denen ich abends gegen 18:00 Uhr völlig erschöpft bin, nichts geschafft habe und auf meinem Schreibblock lediglich 2-3 nicht sagende Zeilen stehen, zu genüge.

Wie geht es euch damit?

1 Comment

  1. Maik Strunk | Internetmarketing

    Hallo Olaf, ja klar wieder erkannt. Das muss man echt erstmal lernen. Hier ist strikte Selbstkontrolle angesagt, sonst hat man am Abend kein Geld verdient. Aber mit der Zeit kommt das, man muss halt Wichtiges von Unwichtigem Unterscheiden und genau Planen. Vg. Maik Strunk

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