Es ist nicht leicht, ein Internetmarketer zu sein

Aus dem Tagebuch eines Internetmarketers

Zweifel“9:40 Ich komme heute überhaupt nicht in die Gänge. Zu gerne würde ich alle Welt daran teilhaben lassen, wie frustrierend ich es finde so überhaupt keinen Erfolg zu haben, während überall proklamiert wird, wie einfach es doch ist, im Internet Geld zu verdienen. Doch meiner Erfahrung nach ist es sauschwer, die richtigen Besucher zu bekommen. Da kann man Squeezepages aller Art bauen, die konvertieren alle nicht. Es ist schon seltsam, wie heuchlerisch die Szene ist. Alle stellen nach außen den Erfolg dar und niemand traut sich, über die Schwierigkeiten zu schreiben. Da ist es von der Sache her natürlich selbstmörderisch, über Selbstzweifel zu schreiben und darüber, wie aussichtslos es sein mag, mit seiner Homepage Erfolg zu haben.”

So weit aus einem meiner früheren Tagebucheinträge. Es gibt für uns Internetmarketer eben solche Tage und auch solche Tage.

Was ich eigentlich mit dieser Veröffentlichung zeigen wollte ist, dass man sich als Infomarketer und Internetmarketer keiner Illusion hingeben soll, was den tatsächlichen Arbeitsanfall anbelangt bzw. die Zeit, nach der sich erste Erfolge einstellen. Denn leider erzählt kaum jemand, welche Probleme auftreten, das will ich ändern.

Zukünftig werde ich außer über dem was funktioniert und empfehlenswert ist, auch immer wieder über die Zweifel und Probleme sprechen. Denn das größte Problem von uns Internetmarketern ist doch oft die Vereinsamung. Wir sind zwar tausendfach im Web 2.0 vernetzt, doch echte Rückmeldung und menschliche Nähe geht uns im allgemeinen doch ab.

Wir stehen dadurch, dass wir im Internet arbeiten, oft mit “runtergelassenen Hosen” da und tragen eine Maske, einen Hut, nämlich den des Experten. Da ist dann kein Platz für Zweifel oder Probleme. Wer will schon sagen: “Hey Kunde für Dich bin ich der Guru, der Experte, aber selber lerne ich auch immer noch und bei mir funktioniert das, was ich Dir lehren will, auch nicht immer.”

Das kann man einfach nicht machen, will man nicht “Selbstmord” begegen, oder?

Ich will ja auch meinen WordPress Kurs verkaufen. Gut, da geht es wesentlich um Know-How, weniger um Marketing, das sind tausendfach erprobte Arbeitsschritte.

Four Daily Tasks, Plank, Robert
Robert Plank sagt in seinem Buch ‘Four Daily Tasks
‘, dass er in einer produktiven Stunde die Artikel für seinen Blog für 12 Monate erstellen kann. Ich schaffe mithin max. zwei inhaltlich vernünftige Beiträge. Das was Robert als gut Beiträge bezeichnet, betrachte ich als hingeschlunzt. Er hat einfach 10 Calls zu jeweils 1 Stunde abgehalten, dabei wie er sagt zu den Themen einfach gesagt, was ihm gerade in den Sinn kam – also ohne klares Konzept – und das dann transkribieren lassen. Man merkt jedem zweiten Satz an, dass den Ausführungen kein klares Konzept zugrunde lagt. Er schweift ab, faselt und mache Sätze sind kaum vom Sinn her zu erfassen. Nur macht er Millionen und ich gar keine Umsätze. Ich würde mich schämen, ein so wirres Buch wie ‘Four Daily Tasks
‘ abzuliefern. Er macht das Buch zu einem Bestseller. Ich würde gerne so viel Geld verdienen, wie Robert, aber mit qualitativ besserer Arbeit. Dazu sind meine Tage zu kurz.

Meine Frage an Euch, kennt Ihr solche Tage auch? Wie geht Ihr mit Selbstzweifeln um? Was habt Ihr getan, um schnelle Erfolge zu erzielen und Euch zu motivieren? Sind Beiträge wie diese selbstmörderisch, oder gelingt es mir dennoch, mich als Experte zu positionieren, schließlich arbeite ich schon Jahre als Webseitenbauer und habe mit meine SEO-Kampagnen durchaus Erfolg?

Gerne stände ich für Ehrlichkeit UND Erfolg in der Internetmarketer und Infomarketer Szene!!

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